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Hellas Channel: Ein Fall für Kostas Charitos
Buchdaten
| Reiseziele: | Griechenland |
| Kategorie: | Roman |
| Autor: | Petros Markaris |
| Verlag: | Diogenes Verlag |
| Seiten: | 463 |
| Auflage: | 12., Auflage, September 2001 |
| Aufmachung: | Taschenbuch |
| ISBN: | 3257232829 |
| Preis: | 11.90 Euro |
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Rezensionen zu diesem Buch
Rezension von Ralf vom 13.06.2001
Im Diogenes Verlag ist im Jahr 2000 der erste Roman von Petros Markaris erschienen: "Hellas Channel - ein Fall für Kostas Charitos". Dieser Krimi spielt im Athen von heute und wird aus der Sicht von Kostas Charitos erzählt, einem Kommissar der Athener Mordkommission.
Zu Beginn muss der Kommissar einen Mord an einem jungen albanischen Ehepaar aufklären. Die Polizei findet schnell einen jungen tatverdächtigen Albaner, der auch gesteht, die Tat aus Leidenschaft begangen zu haben. Der Fall scheint zwar gelöst, dennoch gibt es ein paar ungeklärte Punkte, die Kostas zum Nachdenken anregen. Auch die Fragen, die eine Reporterin des Senders Hellas Channel aufwirft, bringen ihn weiter ins Grübeln. Als diese Reporterin ebenfalls ermordet wird, erweist sich der Fall plötzlich als viel komplexer als zuerst angenommen. Denn die Morde scheinen nur auf den ersten Blick, überhaupt nichts mit einander zu tun zu haben...
Der Kommissar hat in diesem Roman nicht nur einen äußerst verworrenen Fall zu lösen. Er muss sich auch noch mit seinen Vorgesetzten und Kollegen sowie seiner Frau herumärgern. Die Reporter, die der Mord an einer Kollegin in Aufruhr versetzt, stören laufend die Arbeit der Polizei und versuchen, sogar Kostas bei seinem Chef und einem hohen Minister anzuschwärzen, damit er den Fall abgeben muss.
Auch wenn die Geschichte erst nach und nach in Gang kommt, hat sie mich mit der Zeit doch in ihren Bann gezogen. Teilweise hatte ich Probleme, die einzelnen Personen auseinander zu halten. Das Personenverzeichnis am Ende des Buches habe ich leider erst zum Schluss entdeckt. Hätte ich das vorher gewusst, wäre mir so manches Blättern erspart geblieben. Nichtsdestotrotz hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich kann mir gut vorstellen, auch weitere Fälle von Kostas Charitos zu lesen.


