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Höhlenwohnungen bei Kaymakli und Derinkuyu

Von Marlene

Bei den Dörfern Kaymakli und Derinkuyu hat man unterirdische Siedlungen gefunden, die Tausende von Menschen beherbergen konnten. Vermutlich gehören sie zu den frühesten christlichen Verstecken (spätes 7.Jh.) in Kappadokien, angelegt aus Furcht vor den islamischen Glaubenskriegern, die damals aus Arabien über Syrien in den anatolischen Bereich einbrachen.

Kaymakli liegt 18 km südlich von Nevsehir an einer asphaltierten Strasse, die nach weiteren 9 km auch Derinkuyu erreicht und danach in Richtung Nigde führt..

Man ist gut beraten, das Labyrinth von kleinen Räumen und Gängen, die sich bis in eine Tiefe von 40, ja 50 m ( ca. 19 Etagen) hinunterziehen, nicht ohne Taschenlampe und Führer zu betreten. Hier und dort finden sich Luftschächte und bis zu 80 m tiefe Brunnen, Gemeinschaftsküchen mit Kaminen, Wein- und Ölpressen sowie Mühlsteintüren, die herausgerollt werden konnten, um Gänge zu blockieren. Die mutmaßliche unterirdische Verbindung zwischen Kaymakli und Derinkuyu ist noch nicht definitiv nachgewiesen bzw. zugänglich.

Geschrieben 25.09.2007, Geändert 26.09.2007, 321 x gelesen.

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