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Konya - Museum im Mevlana-Kloster
Von Marlene
Konya liegt im Mittelpunkt eines abflusslosen Beckens der anatolischen Hochebene. Starke tägliche Temperaturschwankungen, Wind, Staub und Sommertrockenheit bestimmen das Klima. Die Winterniederschläge mit rund 350 mm im Jahresmittel erlauben zwar gerade noch einen Getreidebau. Doch ist die Humusschicht der einstigen römischen Kornkammer durch Verwitterung und besagtem Wind so weit abgetragen, dass die an sich mineralreichen Böden, einmal versteppt, nicht ohne aufwendige Rekultivierung wieder bebaut werden können.
Konya ist eine Oasenstadt. Im Winter und Frühjahr bringen Bäche das Wasser in den um die Stadt angelegten Gartengürtel, in der Trockenperiode behilft man sich mit gepumptem Grundwasser. Um 1100 wurde der Steppenort Residenzstadt der Seidschuken. Von ihnen hinterließ Sultan Alaeddin die bedeutendsten baulichen und geistigen Spuren. Er holte den Dichter und Mystiker Dschalal ad-Din Rumi nach Konya, der später den Beinamen Mevlana ("Unser Vorbild") bekam und den Mevlana-Orden gründete. Sehenswert ist das Mevlana-Kloster - heute ein Museum:
Ein ganz besonderes Erlebnis war die Teilnahme an einem Zeremoniell der Derwische im Kappadokischen Kulturzentrum: das Tanzritual der Derwische!
Während des Rituals durfte weder fotografiert, noch geklatscht werden und es musste absolute Ruhe herrschen. Nach dem Ritual kamen die Tänzer auf die Bühne - diesmal ohne Musikanten - und tanzten nochmals und dann durften wir fotografieren.
Geschrieben 25.09.2007, Geändert 26.09.2007, 521 x gelesen.





