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Aachen als Kurort

Von awo

Ein Geruch nach faulen Eiern liegt in der Luft. Dieser Geruch mitten in der Stadt markiert den Standort der Aachener Kaiserquelle. Schon der älteste überlieferte Name für Aachen "Aquis" verweist auf die Bedeutung des Heilwassers für die Stadt. Ein strahlend weißer Bau mit klassizistischen Säulen befindet sich dort, wo es so nach faulen Eiern riecht. Der hier gelegene Elisenbrunnen ist die einzige Stelle der Stadt, an der heute das Thermalwasser offen gekostet werden kann. Es läuft aus einem messingfarbenen Hahn in Gestalt eines Löwenkopfes. Auf einem Schild an der Wand steht "Kaiserquelle".

Wie man hier lesen kann, hat die Kaiserquelle die Geschichte der Stadt über viele Jahrhunderte maßgeblich beeinflusst. Für Karl den Großen soll sie ein wesentlicher Grund gewesen sein, dass er Aachen zu seinem bevorzugten Aufenthaltsort gewählt hat. Es wird erläutert, dass das Wasser der Kaiserquelle auf seinem Weg durch das Gestein viele Mineralien wie Natrium, Kalium, Calcium und Fluorid aufgenommen und sich auf 53° Celsius erwärmt hat
.
Obwohl im Laufe der Jahrhunderte die heilende Wirkung des Wassers viele Gäste anzog - auch heute gibt es in Aaachen noch ein Kurzentrum -, warnt ein Schild an der Kaiserquelle: "Kein Trinkwasser gemäß Trinkwasserverordnung". So streng sind heutzutage die Vorschriften in Deutschland.

Geschrieben 03.11.2015, Geändert 03.11.2015, 401 x gelesen.

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