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Andrang bei Pompeji-Ausstellung

Von awo

In Halle (Saale) gibt es derzeit viel Andrang bei der Landesausstellung "Pompeji - Nola - Herculaneum. Katastrophen am Vesuv". Sie ist im Landesmuseum für Vorgeschichte zu besichtigen und läuft noch bis zum 8. Juni 2012.

Ab Ostern 2012 kann man dann auch an einem weiteren Standort, nämlich dem Gartenreich Dessau-Wörlitz eine thematisch orientierte "Grand Tour" zum Thema Pompeji, Antike und Süditalien unternehmen. Im Wörlitzer Park wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts sogar der Vesuv nachgebildet. Auf diesem 17 Meter hohen künstlichen Vulkankegel auf der "Felseninsel Stein" werden an besonderen Tagen bei Dunkelheit Vulkaneruptionen inszeniert.

Mit der Landesausstellung wird daran angeknüpft, dass die Antikenrezeption in Mitteldeutschland bereits eine lange Tradition hat. Die Ausstellung in dem Hallenser Museum ist recht umfangreich und thematisch weit gefasst. Ausstellungspartner ist die "Soprintendenza Archeologica Napoli e Pompei", mit deren Hilfe einige Ausstellungsstücke erstmals in Deutschland zu sehen sind.

Die thematische Erweiterung besteht u. a. darin, dass es nicht nur um dem Vulkanausbruch von 79 n. Chr. geht, der Pompeji und Herculaneum vernichtet hat, sondern um die ständig wiederkehrenden Katastrophen am Golf von Neapel. Die Vulkanologen erwarten in unserer heutigen Zeit wieder einen großen Ausbruch des Vesuv. Heute werden davon noch viel mehr Menschen betroffen sein als 79 n.Chr. Die Alarmierungssysteme der Vulkanologen und die Evakuierungspläne sind deshalb ebenfalls ein Aspekt, der behandelt wird.

Darüber werden Themen wie das tägliche Leben in Pompeji und in der Römerzeit natürlich nicht vernachlässigt. So wird das Leben in einer pompejanischen Insula (einem Häuserblock) anhand von Fundstücken intensiv behandelt. Nachhaltigen Eindruck machen einmal mehr die Gipsabdrücke der vom Tod Überraschten und komplette Ausrüstungen von Gladiatoren.

Weitere Informationen:
www.pompeji-ausstellung.de

Geschrieben 21.01.2012, Geändert 22.01.2012, 623 x gelesen.

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Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar von awo vom 15.03.2012 19:00:52

Die Dauer der Ausstellung wurde bis zum 26.08.2012 verlängert.