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Pinneberg - vor den Toren Hamburgs

Von Doreen

Die Kreisstadt Pinneberg im Nordwesten von Hamburg hat eine noch junge Stadtgeschichte. Erstmals erwähnt wurde der Ort im 14. Jh., zur Kreisstadt wurde er aber erst im 19.Jh. Kurz darauf wurden die umliegenden Orte Pinneberger Dorf und Thesdorf eingemeindet und die Einwohnerzahl erhöhte sich kontinuierlich weiter. Auf 2152 ha leben heute rund 40.000 Menschen, die überwiegend in Wohngebieten im Grünen wohnen. Durch die verkehrsberuhigte Innenstadt ist Pinneberg auch als Einkaufs- und Gewerbestandort beliebt. Es werden kontinuierlich neue Gewerbe- und Wohngebiete geplant und realisiert.

Heute hat Pinneberg keine touristische Bedeutung mehr. Aufgrund der Nähe zu Hamburg (18 km zur Hamburger City) und der direkten S-Bahnanbindung nach Hamburg ist die Stadt als Wohnort beliebt. Früher war das jedoch anders. Im 18. Jh. als die Stadt noch sehr idyllisch war, war Pinneberg beliebter Ausflugsort für Hamburger. Das "Fahlt"-Gehölz war erster Anziehungspunkt für die Erholungssuchenden. Heute sind noch ca. 30 ha des Fahlt nahe der Innenstadt erhalten und es wird immer noch für Spaziergänge genutzt. Mit der zunehmenden Industrialisierung im 19. Jh. und der neu gebauten Ostseebahnanbindung "Altona-Kiel" schlief in Pinneberg der Fremdenverkehr ein.

Sehenswert ist die Drostei in der Fußgängerzone. 1765 erbaute der Landdrost Hans von Ahlfeldt die Drostei im Stil des norddeutschen Barock als seinen Wohn- und Amtssitz. Die Drostei dient heute als Kulturzentrum, in dem regelmäßige Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden. Der Wasserturm, der 1912 erbaut wurde, ist ebenfalls einen Blick wert. Wenn man vom Bahnhof aus mit offenen Augen die kurze Strecke bis in die Innenstadt und weiter in die Fußgängerzone läuft, kommt man an allen sehenswerten Punkten vorbei.

Zwischen Pinneberg und Hamburg liegt das Waldgebiet Klövensteen, welches intensiv zur Freizeit und Erholung genutzt wird. Hier kann man noch Dammwild, Vögel und andere Tiere beobachten. Angelegte Trimmpfade werden zur sportlichen Betätigung genutzt. Ein kleines Wildgehege und Kinderspielplätze können ebenfalls besucht werden. Von hier aus können auch Wanderungen oder Fahrradausflüge bis an die Elbe in Hamburg unternommen werden.

Geschrieben 17.05.2002, Geändert 17.05.2002, 248 x gelesen.

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