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Vulcano, ein Besuch im April 2019

Von Richi

Die Insel Vulcano liegt so dicht an Lipari wie wohl Köln an Bonn. Das Wetter ist gut, die Laune auch, man wundert sich etwas über den Schwefelgestank beim Anlegen. Ein paar Schritte ist es nur zur Schwefelpfütze, in der sich mehrere Schulklassen suhlen. Offenbar ist Schulausflugszeit der Vorabiturienten in Italien und Frankreich Anfang April. Eine Gruppe deutscher Wanderer schaut sich das Schauspiel gerne an.
Dann geht es auf den Grand Cratère des Vulkans. Eintritt braucht man im April hier nicht zu zahlen, obwohl, bei den hunderten von Schülern, die einem entgegen kommen hätte es sich für die Gemeinde schon gelohnt. In gut einer Stunde erklimmt man den Berg, der mit seinen Fumarolen spektakulär seine schwefeligen Gase entlässt. Leicht versinkt man hier in einen Fotorausch.
Und jemand wagt es sogar, in den Krater hinabzusteigen, was streng verboten ist. Aber wahrscheinlich ist bei ihm noch ein instagram-Foto von Nöten. Und wenn man meint, Vulcano besteht nur aus dem Vulkan und dem Grand Cratère, hat man sich gegirrt, auch dem Rückweg steigen aus der Fähre, die in Vulcano anlegt, etliche Jugendliche aus, schwenken triumphal eine Pokal, den sie irgendwo außerhalb wohl gewonnen haben, wahrscheinlich nicht wegen einer Vulkanbesteigung, und feiern mit ihrem Familien ihre Rückkehr auf die wohl doch bewohnte Insel.

Mehr auf: www.kykladenfieber.de/Exkurs-Liparische- Inseln

Geschrieben 07.05.2019, Geändert 07.05.2019, 626 x gelesen.

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